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Wie läuft ein Unternehmensverkauf ab und wie wichtig sind die Soft-Facts für die Unternehmensbewertung?

Lesezeit: 5 Minuten

Unternehmensverkauf

Kein Unternehmensverkauf gleicht dem anderen. Aber es gibt sinnvolle Schritte und durchdachte Methoden, die sich grundsätzlich in der Praxis bewährt haben.

Der erste Schritt: Die Ausgangslage ermitteln

Praxisbeispiele belegen immer wieder, dass eine vorausschauende und langfristige Verkaufsplanung die Chance auf einen angemessenen Verkaufspreis wesentlich verbessert. Rund fünf Jahre sehen Experten als realistische Zeitspanne an, um alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und die Transaktion erfolgreich abzuwickeln. Zunächst sollten sich Unternehmer über den Grund des Verkaufs klar werden. Geht es um den eigenen Ruhestand? Soll ein Generationswechsel innerhalb der Familie vollzogen werden? Stehen finanzielle Interessen im Vordergrund? Je nach Ausgangslage unterscheidet sich die strategische Ausrichtung der Maßnahmen für den Unternehmensverkauf.

Der zweite Schritt: Eine transparente und umfassende Bewertung

Kleinere und mittlere Unternehmen sind von Charakteristiken gekennzeichnet, bei denen herkömmliche Bewertungsmethoden häufig zu kurz greifen. Eine fundierte Unternehmensbewertung ist allerdings die Grundlage für eine erfolgreiche Transaktion und den marktkonformen Verkaufspreis. Neben klassischen Finanzkennzahlen werden deshalb die nicht-monetären Faktoren immer wichtiger. Bisher gibt es allerdings nur wenige geeignete Methoden, um die wirtschaftliche Realität der Unternehmen umfassend widerzuspiegeln. Die miso consulting GmbH mit Sitz in Baierbrunn südlich von München ist auf die Transaktionsberatung mittelständischer Unternehmen spezialisiert und hat mit dem aumento value® system eine Lösung für dieses Problem erarbeitet. Berücksichtigt und bemessen werden bei der Unternehmensbewertung nach dem aumento value® system auch die sogenannten Soft-Facts des Betriebs, wie beispielsweise Nachhaltigkeitskriterien, zukünftige Marktchancen oder die Kundenzufriedenheit.

Meilensteine auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmensverkauf

  • Ausgangslage klären und Grund für den Verkauf bestimmen
  • Transparente und umfassende Unternehmensbewertung durch Experten
  • Wertsteigerungspotenzial definieren und Maßnahmen ergreifen
  • Kaufpreis für den Zeitpunkt der Transaktion bestimmen
  • Geeigneten Käufer suchen
  • Moderation der Treffen von Käufer und Verkäufer durch Experten
  • Letter of Intent: Transaktionsabsicht beider Partner wird festgehalten
  • Due Diligence: Prüfung und Analyse des Unternehmens durch den Käufer
  • Kaufvertrag mithilfe von Rechtsanwälten
  • Transaktion und Übergabe des Unternehmens

Der dritte Schritt: Wertsteigerung und Kaufpreisberechnung

Im Rahmen der Unternehmensbewertung werden Bereiche herausgearbeitet, die Chancen für eine Wertsteigerung bieten. Hier können Unternehmer ihren Betrieb gezielt für die anstehende Transaktion vorbereiten und die Verkaufschancen steigern. Auch der mögliche Kaufpreis hängt wesentlich vom Wertsteigerungspotenzial ab. Aber wie wird der Kaufpreis eigentlich ermittelt? Finanzkennzahlen geben wieder, wie das Unternehmen in der Vergangenheit gewirtschaftet hat. Sie bilden allerdings nach Auffassung von Experten den Wert des Unternehmens nicht vollständig ab. Mit dem aumento value® system sollen deshalb alle relevanten Werttreiber berücksichtigt werden. Dazu füllen Unternehmer für die Wertermittlung einen umfassenden Analysebogen aus. Monetäre und nicht-monetäre Faktoren werden anschließend quantifiziert und berechnet, sodass ein realistischer und marktkonformer Preis als Basis für die Transaktionsverhandlungen zustande kommt.

Der vierte Schritt: Kaufinteressenten finden und Transaktion abwickeln

Gut aufgestellt und transparent bewertet, kann das Unternehmen auf die Suche nach einem passenden Käufer gehen oder erfahrene Berater damit beauftragen, die bereits über einen Interessenten-Pool verfügen. Auch in dieser Phase tragen die klar umrissenen Soft-Facts maßgeblich zum Erfolg bei. So belegen Studien, dass es vor allem kulturelle Hürden sein können, die eine Transaktion scheitern lassen. Grundsätzlich hat sich in der Praxis gezeigt: Je besser ein Unternehmen vorbereitet ist und je umfassender und transparenter die Bewertung, umso höher sind die Chancen für eine erfolgreiche und nachhaltige Transaktion zum marktkonformen Preis.

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